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Satzung

des Kegelclubs „Einigkeit“ 

 
§ 1 Name und Sitz
(1) Der am 11.07.1992 gegründete Verein führt den Namen Kegelclub „Einigkeit“
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Barchfeld.
(3) Er ist bei dem Amtsgericht Bad Salzungen eingetragen und führt den Zusatz „e.V.“
 
§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Vereinszweck ist die Förderung des Kegelsports.
 

2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht

  1. durch die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebs
  2. die Teilnahme ansportlichen Veranstaltungen
  3. die Beteiligung an Turnieren und sportlichen Wettkämpfen;
  4. die sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen.

 

3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
 
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
übermäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft in Verbänden
Der Verein ist Mitglied im
1. zuständigen Spitzenverband des DSB „Deutscher Keglerbund und Bowlingbund e.V.“ (DKB);
2. zuständigen Landessportbund „Landessportbund Thüringen e.V.“;
3. zuständigen Kreissportbund „Kreissportbund Bad Salzungen e.V.“.

 

§ 4 Farben und Vereinsabzeichen
(1) Die Farbe des Vereins ist blau.
(2) Jedes Mitglied hat das Recht zum Erwerb und zum Tragen des Vereinsabzeichens.
 
§ 5 Mitgliedschaft
(1) Der Verein führt als Mitglieder:
1. ordentliche Mitglieder (ab dem 18. Lebensjahr);
2. Kinder (bis zum 13. Lebensjahr);
3. Jugendliche (14. bis 17. Lebensjahr);
4. Ehrenmitglieder.
 
(2) Stimm und Wahlrecht bei Mitgliederversammlungenbesitzen die Mitglieder zu 1.,3 und 4..
(3) Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich um den
Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern erheben.
(4) Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim
Vorstand beantragen. Dies kann insbesondere erfolgen bei längeren Abwesenheiten (z. B. beruflicher Art, Ableistung des Wehrdienstes etc.) oder aufgrund besonderer persönlicher
oder familiärer Gründe.
 
Während des Ruhens der Mitgliedschaft sind die Mitgliedschaftsrechte und pflichten
des Mitglieds ausgesetzt.
 
§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person ohne Rücksicht auf Beruf,
Rasse und Religion werden.
(2) Der Antrag auf Aufnahme in den Verein hat schriftlich zu erfolgen.
Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
(3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung muss dem Antragsteller nicht begründet werden.
 
§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft im Verein endet durch
1. Austritt aus dem Verein (Kündigung der Mitgliedschaft)
2. Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis
3. Ausschluss aus dem Verein;
4.Tod des Vereinsmitglieds.
 
(2)Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem
Vorstand. Der Austritt ist nur zum Ende des Kalenderjahres zulässig und muss unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen erklärt werden.
 
(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste
gestrichen werden, wenn es mit der Entrichtung des Vereinsbeitrages 3 Monate in Verzug ist und trotz erfolgter schriftlicher Mahnung an die dem Verein zuletzt bekannte Adresse diese

Rückstände nicht begleicht oder sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem

Verein nicht erfüllt.

 

Die Streichung soll erst erfolgen, wenn sie dem zur Zahlung Verpflichteten in der Mahnung
angedroht wurde und nach Absendung der Mahnung ein Monat verstrichen ist.
Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
 
(4) Der Ausschluss aus dem Verein kann bei vereinsschädigendem Verhalten erfolgen.
Er ist durch den Vorstand zu beschließen.
 
Dem Auszuschließenden ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Beschluss des Ausschlusses bedarf der Schriftform und ist zu begründen. Gegen diesen Beschluss kann der Auszuschließende die nächste Mitgliederversammlung schriftlich anrufen, die endgültig über den Ausschluss entscheidet.
 
(5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grunde, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Der Vereinsname sowie das Vereinsabzeichen dürfen nach Beendigung der Mitgliedschaft von dem ehemaligen Mitglied nicht weiter geführt werden.
Dem Verein gehörende Gegenstände(Sportbekleidung etc.) sind unaufgefordert und unmittelbar zurückzugeben.

 

§ 8 Beitragsleistungen und Pflichten der Vereinsmitglieder
(1) Der Verein erhebt einen Mitgliedsbeitrag. Dieser wird jeweils halbjährlich fällig.
(2) Die Höhe des Mitgliedsbeitrages und deren Zahlweise werden durch die
Mitgliederversammlung festgelegt.
(3) Die Beitragshöhe kann nach Mitgliedergruppen unterschiedlich festgesetzt werden.
Die Unterschiede müssen sachlich gerechtfertigt sein.
(4) In begründeten Einzelfällen kann auf Beschluss des Vorstandes auf Beitragsleistungen ganz oder teilweise verzichtet werden.
(5) Durch den Vorstand kann zudem eine Beitragsordnung zur Regelung von Einzelheiten
erlassen werden.
(6) Darüber hinaus sind die Mitglieder verpflichtet, bei Bedarf den Verein im Rahmen ihrer
Möglichkeiten unentgeltlich zu unterstützen.
Selbiges gilt insbesondere für die Betreuung von Wettkämpfen sowie Wartungs
und Pflegearbeiten an der Sportstätte des Vereins. Kommt ein Vereinsmitglied trotz Möglichkeit und Zumutbarkeit solcher Unterstützungen diesen Pflichten nicht nach, kann dies ein vereinsschädigendes Verhalten (§ 7 Abs.4 S.1) darstellen und gegebenenfalls zum Ausschluss aus dem Verein oder zu anderen Maßnahmen (Spielsperre usw.) führen.
 
§ 9 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 
§ 10 Organe des Vereins
(1) Die Organe des Vereins sind
1. die Mitgliederversammlung (§ 11);
2. der Vorstand (§ 12).
(3) Alle Organmitglieder sind ehrenamtlich tätig.
 
§ 11 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist bei Interesse des Vereins und einem
Minderheitsverlangen von mindestens 20 % der Vereinsmitglieder einzuberufen. Außerordentlichen Mitgliederversammlungen stehen dieselben Befugnisse wie den ordentlichen Versammlungen zu.
 
(4) Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand durch schriftliche Benachrichtigung der einzelnen Mitglieder. Dabei ist die Tagesordnung bekannt zugeben. Zwischen dem Tag der Einberufung und der Abhaltung der Versammlung ist eine Frist von 2 Wochen zu wahren.
 
(5) Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
 
(6) Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch seine
Stellvertreter, geleitet.
 
(7) Die Tagesordnung ist vom Vorstand festzulegen. Jedes Mitglied kann bis zum 7.Tage vor der Versammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen. Über die Aufnahme in die Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung.
 
(8) Über Abstimmungen und Wahlen wird offen und mit Handzeichen entschieden. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung oder Wahl entscheidet die Mitgliederversammlung.
 
(9) Über Entscheidungen der Mitgliederversammlung wird mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen. Satzungsänderungen können nur mit einer Stimmenmehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegeben und werden nicht mitgezählt.
 

(10) Über die Mitgliederversammlung ist durch den Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen.

Diese ist vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen. Die gefassten Beschlüsse sind wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen.

 
(11) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für die folgenden Angelegenheiten zuständig:
1. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Kalenderjahr;
2. Feststellung der Jahresrechnung;
3. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes;
4. Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer;
5  Entlastung des Vorstandes;
6. (Neu)Wahl des Vorstandes;
7. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins;
8. Wahl der Kassenprüfer;
9. Beschlussfassung über Ordnungen und deren Änderung

 

§ 12 Vorstand
(1)Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind
  • der erste Vorsitzende,
  • der zweite Vorsitzende,
  • der Schatzmeister
 
Hiervon sind jeweils zwei gemeinsam zur gerichtlichen wie außergerichtlichen Vertretung des
Vereins berechtigt.
 
(2)Der Gesamtvorstand besteht aus
  • dem ersten Vorsitzenden,
  • dem zweiten Vorsitzenden,
  • dem Schatzmeister,
  • dem Schriftführer sowie
  • einem weiteren Vorstandsmitglied

 

(4) Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung für 2 Jahre.
Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl eines anderen im Amt.
 
(5) Der Vorsitzende, im Verhinderungsfall seine Stellvertreter, beruft die Sitzungen des
Vorstandes ein und leitet diese. Er ist zur Einberufung einer solchen verpflichtet, wenn es das Interesse des Vereins oder die Mehrheit der Vorstandsmitglieder verlangt.
 
(6) Beim Ausscheiden einzelner Mitglieder kann sich der Vorstand bis zur nächsten
Mitgliederversammlung aus der Reihe der Mitglieder ergänzen.
 
(7) Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Der Vorstand beschließt insbesondere über die Verteilung einzelner Aufgaben.
 
§ 13 Ordnungen
(1) Der Vorstand ist ermächtigt, bei Bedarf u.a.folgende Vereinsordnungen
zu erlassen:
 
1. Geschäftsordnung;
2. Finanzordnung;
3. Beitragsordnung;
4. Ehrenordnung;
5.  Verwaltungs-und Reisekostenordnung.
 
(2) Außerdem sind die Turnier-und Sportordnungen, Wettkampfbestimmungen und Schiedsordnungen der zuständigen Spitzenverbände für die Mitglieder des Vereins verbindlich.
(3) Die unter 1. und 2. aufgeführten Ordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung.

 

§ 14 Auflösung des Vereins und Vermögensanfall
(1) Die Auflösung des Vereins bedarf des Beschlusses durch eine 3/4 Mehrheit der
Mitgliederversammlung.
(2) Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der erste
und der zweite Vorsitzende als Liquidatoren des Vereins bestellt.
(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
fällt das Vermögen an die Gemeinde Barchfeld, die es unmittelbar und ausschließlich
für gemeinnützige Zwecke, der Erziehung in den Kindergärten (mit dem Träger: Gemeinde Barchfeld), zu verwenden hat.

 

Barchfeld, 05. April 2012

 

Hellmann, 1. Vorsitzender
Przybyla, 2. Vorsitzender
Beutel, Schatzmeister
Pusch, Versammlungsleiter
Jaumann, Schriftführer